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Krise 2050

Scheitern als Chance f├╝r eine biologische Demokratie

Einleitung

1. Die Unertr├Ąglichkeit der Herren-Sklaven-Kultur

2. Die biologische Demokratie

3. Die Konstitution einer modernen biologischen Demokratie

4. Notwendige Lernschritte auf dem Weg zu einer biologischen Demokratie

 

Einleitung

Die folgende Abhandlung basiert auf den Schlussfolgerungen meines Buches "Curriculum der Sklaverei" und er├Ârtert die M├Âglichkeit f├╝r den modernen Mensch das Wesentliche aus seiner Vergangenheit zu lernen. Viele destruktive Entwicklungen von heute lassen sich auf einfache Weise von einer willk├╝rlichen menschlichen Kulturgestaltung herleiten, f├╝r die es bis heute keinen biologischen Sinn bzw. eine biologische Berechtigung gibt.

Ein solches Lernen ist heute bereits dringend geboten, da der moderne Mensch im Begriff ist , gleich mehrere absehbare Krisenentwicklungen zu forcieren und daher seine Selbstorganisation ver├Ąndern muss, wenn er diese Krisen vermeiden, bzw. ├╝berstehen will. Bislang lenkt sich der Mensch dabei in einer geradezu professionellen Weise mit zahlreichen Scheinproblemen von dieser Notwendigkeit ab und versichert sich selbst, dass die Lage schwierig, aber nicht besorgniserregend ist. Dass sich der Mensch dabei selbst t├Ąuscht, wird vor allem durch die Konsequenzen einer Nahrungswirtschaft der Monokultur, der Massentierhaltung und der sklavischen Massenfabrikation deutlich. Alle diese modernen Betriebsamkeiten des modernen Menschen haben zu einer grundlegenden Abh├Ąngigkeit von einer zentralistischen Konzernindustrie gef├╝hrt und vergewaltigen, vergiften und versklaven heute das Leben in einer "fortschrittlich" effektiven Weise, das menschliche Leben eingeschlossen.

Die daraus resultierende Belastung der Natur mit Schadstoffen betrifft heute nicht nur das Klima, sondern auch den Erdboden, das Grundwasser und die Weltmeere. Auch die im ├╝bertragenen Sinne Seelengew├Ąsser der zwischenmenschlichen Beziehungen sind einer hohen Belastung und Vergiftung ausgesetzt. W├Ąhrend der Mensch daher ├╝ber eine Rente diskutiert, s├Ągt er ununterbrochen an dem Ast, auf dem er sitzt, so dass der Mensch insgesamt die wesentlichen Probleme seiner Selbstorganisation verdr├Ąngt und verleugnet. Die wissenschaftliche Einsch├Ątzung, dass es ab 2035 mehr Plastik als Fische im Meer geben wird, ist daher beim Einzelnen in Bezug auf die Bedeutung noch nicht angekommen, dass dann kein Fisch mehr essbar ist und damit auch die Quelle aus dem alles Leben an Land entstand versiegt.

Die damit greifende augenscheinliche Willk├╝r des modernen Menschen die mit einer als professionell zu bezeichnenden Blindheit einhergeht ist auch f├╝r die Sorge um das Grundwasser entscheidend, da wir hier eine zunehmende Belastung mit 33 regelm├Ą├čig getesteten und vielen weiteren ungetesteten chemischen Stoffen vorfinden, f├╝r welche besonders eine ├╝berm├Ą├čige Belastung mit dem krebsf├Ârdernden Nitrat ins Gewicht f├Ąllt. Selbst in einer Grundwassertiefe von 50 Metern ist die Belastung des Wassers feststellbar, so dass man auch in Deutschland seit 1970 nicht nur mehr als tausend Brunnen geschlossen, sondern auch vielerorts auch damit begonnen hat, die Brunnen bis zu 200 Meter tief zu bohren. Da die moderne Massentierhaltung zu viel Tierurin produziert, welches dann auf den Feldern "entsorgt" wird, erw├Ąchst aus dieser zwangsl├Ąufigen "├ťberd├╝ngung" des Bodens eine grundlegende Gefahr f├╝r das Leben. Diese dem Menschen relativ unbewusst gebliebene Gef├Ąhrdung stellt dabei nur die Spitze des heutigen Eisberges f├╝r eine fortschrittliche biologische Unzurechnungsf├Ąhigkeit des modernen menschlichen Selbstorganisation dar. Solange der Mensch dar├╝ber in einer ungebrochenen Weise ein religi├Âses Konsumgebet ("unsern t├Ąglichen Konsum gib uns heute") praktiziert und alle biologischen Folgen dieses Handelns betont ignoriert, setzt er sich heute selbst das Datum f├╝r schwerwiegende Kulturkrisen, die aller v Voraussicht nach ab dem Jahr 2035 akut werden und um das Jahr 2050 ihren H├Âhenpunkt erreicht haben werden.

Der moderne Mensch erkl├Ąrt sich die Ursache f├╝r diese seltsame Kulturkonsequenz gerne durch die Argumentation, dass der Mensch das einzige Wesen sei, das sich seiner Sterblichkeit bewusst ist, so dass er viel Ablenkung und Unterhaltung ben├Âtigt. Diese sehr bequem anmutende Entschuldigung lenkt jedoch von der Tatsache ab, dass es auch ganz andere Ursachen f├╝r menschliche Unertr├Ąglichkeits-Empfindungen gibt, die hausgemacht bzw. durch die Kulturgestaltung entstanden sind. Wir finden hier in der menschlichen Geschichte vor allem die Umsetzung und Integration der Sklavenidee in der mesopotamischen und ├Ągyptischen Kultur f├╝r einen dar├╝ber entstehenden ganz "normalen" Kulturalltag vor, der zu einer wesentlichen Quelle der menschlichen Unertr├Ąglichkeits-Erfahrungen geworden ist. Notwendig entstehen derartige Empfindungen des Menschen aus dem einfachen Widerspruch der Sklaverei zu einer zur besonderen Freiheit begabten menschlichen Natur. Auch ist sich der Sklave seines eigenen "Schicksals" stetig bewusst und ben├Âtigt daher besondere Ideologien zur Ablenkung und nachhaltigen Selbstt├Ąuschung. Bis heute hat der Mensch diese einfachen biologischen Tatsachen ignoriert und treibt dar├╝ber die Sklaverei in einen st├Ąndigen "Fortschritt". So ist der Mensch nicht nur f├╝r den Menschen, sondern auch alle Pflanzen und Tiere zu einem einseitigen diktatorischen Nutznie├čer geworden, der durch automatisierte Monokulturen, Massenzucht und Arbeitskonzentrationsst├Ątten die moderne Kulturwelt langsam aber sicher in einen sich aufblasenden Krisenherd verwandelt. Erst die Erkenntnis, dass ein Leben ohne Freiheit kein Leben sondern eine maschinenartige Existenz ist, vermag die schwerwiegenden Fehler in der menschlichen Selbstorganisation wirksam zu korrigieren.

1. Die Unertr├Ąglichkeit der Herren-Sklaven-Kultur f├╝r die menschliche Natur

Der moderne Mensch zeichnet sich heute vor allem dar├╝ber aus, dass er das Leben auf zahllose Weise "liberal" so manipuliert, dass er nat├╝rliche durch ├╝bernat├╝rliche Strukturierungen ersetzt. Dabei ├╝bersieht der Mensch, dass es feststehende Realit├Ąten gibt, die der Mensch nicht ver├Ąndern oder verbessern kann, ohne dass er damit destruktive Konsequenzen verursacht. Dies gilt insbesondere f├╝r die einfache und grundlegende Tatsache, dass f├╝r die menschliche Natur, die zu einer besonderen Freiheit f├Ąhig ist, die Sklaverei einen grundlegenden Widerspruch bedeutet, der was immer der Mensch auch unternimmt, um die Sklaverei zu rechtfertigen oder sch├Ân zu reden, unertr├Ąglich bleibt. Daher kann der Mensch die grundlegende Unertr├Ąglichkeit einer Herren-Sklaven-Kultur auch durch einen Genuss von materiellem Luxusg├╝tern nicht erl├Âsen und kommt auf diesem Weg notwendig in einen tragischen Suchtkreislauf eines immer mehr derselben Ersatzes im Sinne einer Drogensucht. Wer diese wesentliche Erkenntnis f├╝r eine Herren-Sklaven-Kultur nicht einfach fl├╝chtig ├╝bergeht, sondern sich selbst die Frage nach der eigenen inneren Wahrheit stellt, der findet auch ohne fremde Wissensquellen die korrekte Antwort. Die Sklaverei und die von ihr grunds├Ątzlich praktizierte ├╝bernat├╝rliche Vergewaltigung der menschlichen Natur und der Natur als Ganzer ist seit 6000 Jahren der wesentliche Schl├╝ssel f├╝r die F├╝lle der Schwierigkeiten, die der Mensch mit seiner Selbstorganisation hat.

Bis heute haben sich viele verschiedene Formen der sklavischen Beziehung in der Geschichte des Menschen ausgebildet, wobei den meisten Menschen die k├Ârperliche Sklaverei, die Schuldknechtschaft und auch die Leibeigenschaft ein Begriff sind. Durch eine industrielle Revolution im 19. Jahrhundert wurden diese direkten und harten Formen der Sklaverei abgeschafft und durch eine "sanftere" Sklaverei durch indirekte Sachzw├Ąnge ersetzt. Durch die Aufl├Âsung der Leibeigenschaft mit der industriellen Revolution war der Mensch nicht l├Ąnger durch eine adelige Sozialversicherung versichert, so dass die Situation des Menschen innerhalb der industriellen Revolution f├╝r die unteren Volksschichten mitunter ├╝bernat├╝rlich harte Z├╝ge annehmen konnte. Beispielsweise fanden durch das industriell hergestellte englische Tuch viele Weber in Europa den Hungertod, so dass dar├╝ber vor allem ein finanzieller Sachzwang entstand, der bis heute wesentlich f├╝r eine zentralistische und absolutistische Lenkung des Menschen geblieben ist.

Heute finden wir den Menschen innerhalb eines ausgepr├Ągten Gef├Ąngnisses der vielen Sachzw├Ąnge eingesperrt, so dass die "sanfte" Sklaverei in vieler Hinsicht zu einer effektiven "fortschrittlichen" Entwicklung gekommen ist. Das Verlangen des modernen Menschen nach einem Trost durch Billigkonsum hat dabei zu einem Teufelskreislauf gef├╝hrt, da die Fixierung des Menschen auf alles "Billige" eine globale Lohnpolitik bef├Ârdert, die f├╝r viele Menschen der dritten Welt zu einer Wiedereinf├╝hrung einer harten Arbeitssklaverei gef├╝hrt hat. Die damit forcierte Teufelsspirale sorgt dabei daf├╝r, dass der Mensch zunehmend an sozialem Wert verliert und eine Konzentration des Menschenwertes in Bezug auf seinen "Systemwert" als Verbraucher und Steuerzahler statt findet. Notwendig werden dar├╝ber sowohl die lokalen als auch die globalen zwischenmenschlichen Beziehungen immer st├Ąrker belastet, da auch der einfache Mensch zu einem Motor einer "fortschrittlichen" Diktatur und Versklavung von Leben geworden ist.

Die moderne Kultur mit ihren "normalen" Herren-Sklaven-Beziehungen zeigt heute insgesamt die Tendenz zur Ausbildung von "normalen" sado-masochistischen Beziehungen. Dabei ist eine Neigung zum sadistisch herrschaftlichen Verhalten von einer "├╝bernat├╝rlichen" Lust an der Macht ├╝ber fremdes Leben gepr├Ągt. Eine solche Sucht nach Macht kann bis zur Lust an der Grausamkeit reichen und f├Ârdert einen krankhaften Gr├Â├čenwahn.  Weniger klar zu erfassen ist dagegen die asketisch-masochistische Lustsch├Âpfung des sklavisch sich verhaltenden Menschen, die von einer Lust an der Macht ├╝ber das eigene Leben gepr├Ągt ist und sich vor allem durch eine "├╝bernat├╝rliche" Selbstdisziplin und Selbstlosigkeit auszeichnet. Die masochistische Lust kann dabei bis zur Selbstaufgabe f├╝r fremde und ├╝bernat├╝rliche Ziele reichen. Erst mit dem Verst├Ąndnis f├╝r eine durch die Herren-Sklaven-Beziehung entstandene perverse und letztlich widernat├╝rliche Lustsch├Âpfung wird dem Betrachter auch klar, dass durch die Herren-Sklaven-Kultur ein tragischer Teufelskreislauf des ewigen "Fortschritts" entstanden ist, da nicht nur der Herrenmensch durch sein "normales" Verhalten die "Selbstlosigkeit des Sklaven f├Ârdert, sondern auch das "normale" unverantwortliche Sklavenverhalten einen entsprechenden Herrenmenschen braucht und einfordert.

Der dar├╝ber entstehende Teufelskreislauf einer ewig sich neu konstituierenden Herren-Skalven-Kultur ├╝ber alle Krisen hinweg erkl├Ąrt, weshalb sich der Mensch seit ├╝ber 100 Jahren in seinem Verhalten ├╝ber die wissenschaftliche Feststellung eines relativen Universums einfach hinwegsetzt und noch immer das absolute Weltbild von Newton in seinem pers├Ânlichen Gauben und Verhalten aufrecht erh├Ąlt. W├Ąhrend der Herrenmensch dar├╝ber bis heute dahin gekommen ist, nach einer absolutistischen Weltordnung zu streben, sanktioniert, legalisiert und finanziert der moderne Sklavenmensch diese Zielsetzung durch eine ├╝bernat├╝rliche Arbeitsdisziplin, die sich in ihrer Effektivit├Ąt immer mehr dem Leistungsmodus einer Maschine ann├Ąhert. Die Tragik in dieser Entwicklung besteht dabei darin, dass jeder derartig geartete "Fortschritt" alles dem Menschen erreichbare Leben immer effektiver vergewaltigt und verst├Ârt. Eine Beendigung dieser tragischen Entwicklungsfalle setzt vor allem voraus, dass der Mensch die sado-masochistische Herren-Sklaven Beziehung als eine tragische Form der Suchtentstehung begreift, f├╝r deren Erl├Âsung des Mensch eine besondere Willenskraft ben├Âtigt.

Eine entsprechende Betrachtung der Geschichte lehrt dabei, dass es nicht die gro├čen Ereignisse der menschlichen Geschichte waren, die zu der heutigen Folgen einer ungehinderten 6000 j├Ąhrigen Entwicklung der Herren-Sklaven-Kultur gef├╝hrt haben, sondern die sich einstellenden "normalen" Selbstverst├Ąndlichkeiten, sowohl eines herrschaftlich gr├Â├čenwahnsinnigen und eine sklavisch minderwertigen Verhaltens waren, die zu einem st├Ąndigen Kompromiss f├╝r eine sanktionierte Kultur-Diktatur gef├╝hrt haben. Da alles Leben seine spezifischen Grenzen besitzt, kommt der moderne Mensch heute notwendig auch dahin, die menschliche Natur in einer zunehmend effektiven Weise zu ├╝berlasten.

Eine reale Erl├Âsung des Menschen von den Konsequenzen einer Herren-Sklaven-Kultur ist daher vor allem durch eine bewusste Bereinigung des menschlichen Weltbildes zu erreichen, die sich an gesunden biologischen Ma├čst├Ąben und Werten ausrichtet.

2. Die biologische Demokratie

Da der moderne Mensch in einer ├╝bernat├╝rlichen Herren-Sklaven-Kulturblase lebt, ist es f├╝r ihn nur schwer vorstellbar, dass die urspr├╝ngliche Gemeinschaftsbildung des Menschen von selbst zu einer sozial-symbiotischen Demokratie gekommen ist. Ob wir dazu die fr├╝he germanische Kultur, die Induskultur ab 2500 v. Chr. oder das klassische Zeitalter der griechischen Demokratie heranziehen, so finden wir stets die Konstitution einer sozial-symbiotischen Demokratie mit einer aktiven und regen Anteilnahme aller B├╝rger an den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsprozessen. Auch heute noch best├Ątigt sich durch entsprechende ethnologische Untersuchungen eine nat├╝rlich wachsende sozial-symbiotische Selbstorganisation des Menschen in zahlreichen Naturst├Ąmmen in Amerika und Afrika, wobei den meisten Menschen die Buschm├Ąnner und Pygm├Ąen in Afrika, sowie Indianerst├Ąmme im Amazonasgebiet ein Begriff sind.

In dem Vergleich aller greifbaren Beispiele einer biologisch-soziale bzw. demokratischen Gemeinschaftsbildung sticht vor allem die klassische Periode der biologischen Demokratie in Athen hervor, da wir hier von einer Stadt mit ca. 20.000 B├╝rgern sprechen, die auch mit ihrer gro├čen Anzahl von Menschen ohne Verwaltungsbeamte, ohne Polizei und ohne eine absolutistische milit├Ąrische Organisation ausgekommen sind. ├ťber eine lange Periode hat sich die Demokratie in Athen daher alleine durch Ehren├Ąmter und durch eine starke politische und soziale Anteilnahme Aller an den notwendigen Entscheidungsprozessen aufrecht erhalten. Von dieser besonderen Bl├╝te der Demokratie in Griechenland zehrt der Mensch noch heute, da die griechische Philosophie, die Wissenschaft und die Kunst eine qualitative Tiefe erreicht haben, die bis heute nichts von ihrem Reiz verloren hat. Auch wenn moderne Wissenschaftler dabei anf├╝hren, dass f├╝r die Griechen die Sklaverei eine Selbstverst├Ąndlichkeit war und daher die B├╝rgerrechte nur auf eine bestimmte Anzahl von Menschen beschr├Ąnkt wurden, ├Ąndert dies nichts an dem Charakter einer "b├╝rgerlichen" Gleichberechtigung in Athen, die sich durch eine lebendige Anteilnahme aller B├╝rger ausgezeichnet hat. In dieser aktiven Anteilnahme Aller an den t├Ąglichen Angelegenheiten der Gemeinschaft erschlie├čt sich das eigentliche Wesen der biologischen Demokratie.

Eine weitere ideologische Best├Ąrkung f├╝r die Annahme einer nat├╝rlichen demokratischen Entwicklung der menschlichen Gemeinschaftsbildung ergibt sich aus den Feststellungen der modernen Wissenschaft, dass wir in einem relativen und nicht in einem absoluten Universum leben.Vor allem die Untersuchungen in der Quantenphysik haben dabei gezeigt, dass selbst den kleinsten Energieteilchen des Universums eine grundlegende Freiheit eigen ist, die es der modernen Wissenschaft nur noch erlaubt Wahrscheinlichkeitsrechnungen vorzunehmen. Die Entdeckung einer derartigen elementaren Freiheit im Universum ist insofern f├╝r den modernen Menschen von au├čergew├Âhnlicher Bedeutung, als diese Freiheit als ein Grundrecht des Universums f├╝r alles Leben aufzufassen ist. Indem wir ein Streben nach Sicherheit und nach Freiheit auch in allen Pflanzen und Tieren der Erde wahrnehmen und ein solches Streben als ein Grundrecht allen Lebens respektieren ergibt sich auch f├╝r den Menschen ein solches Gebot. Die grundlegende Akzeptanz eines lebendigen polaren Strebens nach Sicherheit und nach Freiheit f├╝hrt schlie├člich wie von selbst in die menschliche Selbstorganisation einer biologischen Demokratie des gleichen Rechts f├╝r alle.

Ganz im Gegensatz zu einer nat├╝rlichen demokratischen Selbstorganisation steht dagegen die Organisationsnorm einer Herren-Sklaven-Kultur. Die Tendenz der modernen Kultur, Pflanzen, Tieren und Menschen die Freiheit in einer fortschrittlichen Weise aufzuk├╝ndigen, um eine absolutistische und zentralistische Weltordnung zu erreichen, ist daher als ├╝bernat├╝rlich bzw. als widernat├╝rlich zu begreifen. Da es f├╝r derartige unmenschliche Bestrebungen weder eine universale noch auch eine nat├╝rliche Rechtfertigung f├╝r die Erde gibt, tobt notwendig ein medialer Informationskrieg um die absolute Meinungshoheit in den modernen Staaten, um auf jeden Fall eine anvisierte zentralistische Weltordnung durchzusetzen - koste es was es wolle.

Ein derartig verr├╝cktes Streben nach einer absolutistischen Weltordnung in einem relativen Universum k├╝mmert sich heute nicht mehr darum, dass alle real sich konstituierenden Lebensformen eine Schutzmembran in die Ausbildung bringen, wodurch zwingend sowohl eine Innenpolitik als auch eine Au├čenpolitik in allen Lebewesen entsteht. Mehr noch finden wir eine solche Schutz- bzw. Grenzmembran wir nicht nur in Form einer konkreten Abgrenzung in allen Einzelwesen, sondern auch in abstrakter Form f├╝r das Familienwesen, ein Sippenwesen und schlie├člich auch f├╝r ein Volkswesen vor. Ist daher ein grunds├Ątzlicher Respekt vor diesen lebensnotwendigen nat├╝rlichen Grenzbildungen nicht vorhanden, so schwindet notwendig auch der Respekt vor dem Leben selbst.

Bereits f├╝r die Sippenbildung stellt sich f├╝r die innen- und au├čenpolitische Selbstorganisation die Frage nach einer relativen ├ťberschaubarkeit f├╝r den Einzelnen, als der wesentlichen Voraussetzung f├╝r eine aktive Beteiligung aller Mitglieder der Gemeinschaft. Ein Beispiel f├╝r die Organisation einer nat├╝rlichen ├ťberschaubarkeit in der Gemeinschaftsbildung finden wir durch die arch├Ąologischen Untersuchungen bei den fr├╝hen Germanen, die sich durch eine Weilerorganisation mit jeweils 5 bis 50 Bauernh├Âfen konstituiert haben. Die Organisation eines gemeinsamen Webstuhls f├╝r die Kleidung, eines gemeinsamen Hausbaus, einer gemeinsamen Felderwirtschaft und von demokratischen Thing-Versammlungen zur Entscheidungsfindung kennzeichneten ein einfaches und beschauliches Leben f├╝r alle. Die bis heute g├Ąngige Bewertung der fr├╝hen germanische Kultur als einer Kultur von primitiven Barbaren zeugt von einer r├Âmischen Sichtweise und ├╝bersieht die Liebe der Germanen zur qualitativen Leistung. Bereits f├╝r den Zeitpunkt um 1000 vor Christus ist ein germanischer Holzhausbau belegt, in dem bereits alle Zapftechniken angewandt wurden, die auch heute noch im Holzhausbau Anwendung finden. Auch die Schmiedekunst war bei den Germanen bereits fr├╝hzeitig zu einer individuellen Bl├╝te gekommen. Anders als in den Kulturen des Orients fand man jedoch bei Ausgrabungen bis 300 v.Chr. vor allen Zierwaffen in der Gr├Ąbern der fr├╝hen Germanen, die keine Gebrauchsspuren aufwiesen, so dass der Krieg, der bis heute das fr├╝he Kennzeichen einer kulturellen Entwicklung des nahen Ostens gewesen ist, f├╝r den fr├╝hen Germanen keine wesentliche Rolle gespielt hat. Die Frage eines germanischen Barbarentums ist daher nach heutiger Faktenlage neu zu stellen.

In der Induskultur kam man bereits 2500 vor Christus dahin, erste demokratische F├Ącherst├Ądte mit einer geregelten Wasser und Abwasserkanalisation zu organisieren. Dabei hatten alle H├Ąuser in etwa die gleiche Gr├Â├če und wurden mit einer Toilette und einem eigenen Anschluss an die Kanalisation ausgestattet. Die Funde von mannigfachem Kinderspielzeug, die Abwesenheit gro├čer Regierungsgeb├Ąude oder Tempel und die rekonstruierten weitreichenden Handelsverbindungen der Indus Kultur haben insgesamt zu einem weiteren individuellen Auspr├Ągung einer demokratischen Selbstorganisation gef├╝hrt. Auch die Griechen kamen schlie├člich zur Ausbildung einer relativen individuellen Demokratie mit besonderen Eigenheiten, so dass wir in der Individualit├Ąt der demokratischen Auspr├Ągungen als ein wesentliches Merkmal einer biologischen Selbstorganisation begreifen k├Ânnen.

In der Betrachtung der verschiedenen Formen der biologischen Selbstorganisation des Menschen l├Ąsst sich jeweils durch das Gebot der ├ťberschaubarkeit eine Obergrenze f├╝r die Selbstorganisation einer biologischen Demokratie feststellen. In Anbetracht der modernen menschlichen M├Âglichkeiten und des bis heute gesammelten menschlichen Wissens ├╝ber die Natur, k├Ânnen wir eine moderne Obergrenze f├╝r eine noch beschaulich bleibende demokratische Selbstorganisation auf maximal 50.000 Menschen ansetzen. Vor allem durch die Mittel der modernen Kommunikation l├Ąsst sich dabei eine wirksame aktive Anteilnahme Aller an der Gemeinschaft verifizieren, so dass das wesentliche Merkmal einer biologischen Demokratie erf├╝llt werden kann.

3. Die Konstitution einer modernen biologischen Demokratie

Eine wesentliche Fragestellung f├╝r die Gestaltung einer biologischen Demokratie betrifft den Einsatz von technischen M├Âglichkeiten f├╝r die Selbstorganisation. Eine Maschine ist vor allem dadurch gekennzeichnet, dass sie keine innere Freiheit besitzt und daher auch keine eigenen Entscheidungen treffen kann. Sie ben├Âtigt daher einen Menschen, der ihr mitteilt, was und wie sie eine Verrichtung ausf├╝hren soll. Damit ein Mensch am Ende nicht nur ein Gehilfe einer Maschine wird, stellt sich die grunds├Ątzliche Frage, ob es im Sinne einer biologischen Freiheit und einer sich darauf begr├╝ndenden Souver├Ąnit├Ąt des Einzelnen nicht besser ist, auf den Einsatz einer ├╝bernat├╝rlichen Technik weitestgehend zu verzichten. Bislang ist die Bilanz des Menschen f├╝r den Einsatz der Technik ern├╝chternd, da die Geschichte der Technik weitestgehend eine Geschichte der Kriegsf├╝hrung gewesen ist und der Mensch dar├╝ber bis heute eine destruktive Verschwendung von wertvollen nat├╝rlichen Rohstoffen betreibt. In mancher Hinsicht betet der moderne Mensch die Technik geradezu an und kommt dar├╝ber notwendig dahin die Technik in einer widernat├╝rlichen Weise k├╝nstlich aufzuwerten. Notwendig kommt es dar├╝ber zu einer ebenfalls widernat├╝rlichen Abwertung von Leben.

Was hat der moderne Mensch von der Verherrlichung und Anbetung einer ├╝bernat├╝rlichen Technik der monstr├Âsen Waffen, der Atommeiler und der technisierten Massenproduktion ? Die Umsetzung dieser M├Âglichkeiten der Technik geht heute mit dem Verlust der nat├╝rlichen Souver├Ąnit├Ąt einher. Bereits nach 5 Tagen ohne ├ľl w├╝rde der "normale" Versorgungskreislauf des modernen Menschen einbrechen, da es f├╝r ├ľl keinen kurzfristigen Ersatz gibt. Dies wird einem Menschen erst dann in einer ausreichenden Weise klar, wenn er sich vorstellt, dass er sein Auto 9 Kilometer lang schieben m├╝sste, um die Energieausbeute von nur einem Liter Benzin zu erreichen. Da es keinen anderen Stoff mit einer derartigen inwendigen Energiedichte gibt, h├Ąngt heute jeder ob nun bewusst oder unbewusst, an der Nadel einer ├╝bernat├╝rlichen Energieorganisation durch das Erd├Âl. Der moderne Mensch muss sich daher sehr genau ├╝berlegen, welcher Einsatz von Technik sinnvoll und konstruktiv und welcher Einsatz von Technik widersinnig ist und destruktive Konsequenzen zeitigt.

Vor allem durch die Organisation einer dezentralisierten Kleinstadt-Demokratie mit maximal 50.000 Menschen kann der Mensch auf einen gro├čen Teil der heute angewandten Technik verzichten, da er  f├╝r seine Selbstorganisation gro├če Transportkosten und Verpackungsaufwendungen einsparen. Da in einer kleinen, dezentralisierten Kreislaufwirtschaft von 50.000 Menschen das soziale Gewicht der Volksmeinung und Volksemp├Ârung jeweils gen├╝gend Macht besitzt, um destruktive Entwicklungen zu verhindern, l├Ąsst sich im Zuge einer konstruktiv-biologischen Selbstorganisation auf Vieles verzichten, was der zentralisierte moderne Mensch ben├Âtigt. Vor allem in dieser Betrachtung wird deutlich, dass nichts ist in einer biologischen Gemeinschaft auf Gegenseitigkeit m├Ąchtiger ist, als die soziale Best├Ątigung in der Gemeinschaft, da die Gemeinschaft selbst f├╝r den Einzelnen die wesentliche biologische Lebensversicherung bedeutet.

F├╝r die konkrete Umsetzung einer ├Âkonomischen Kleinstadtorganisation r├╝ckt vor allem die Frage nach einer ausreichenden Nahrungsmittelversorgung in den Vordergrund. Da f├╝r eine biologische Gemeinschaft das Reinheitsgebot nicht nur f├╝r das Bier sondern grunds├Ątzlich f├╝r alle Nahrungsmittel gilt, vermag ein Ausschuss von B├╝rgervertretern relativ z├╝gig den Aufbau einer dezentralisierten Landwirtschaft zu organisieren. Eine damit einhergehende aktive F├Ârderung des Kleinbauerntums in der unmittelbaren Umgebung und die Organisation eines regelm├Ą├čig und kostenfrei zu nutzenden ├╝berdachten Marktareals, bilden dabei die wesentliche Grundlage f├╝r eine naturnahe Selbstversorgung einer Gemeinschaft.

In den letzten 100 Jahren hat der Mensch viele neue Erfahrungen in der Landwirtschaft gesammelt so dass er insbesondere durch eine biologische Landwirtschaft ein profundes Wissen f├╝r einen biologisch-dynamischen Selbstversorgung mit gesunden Nahrungsmitteln erreicht hat. Dank entsprechender wissenschaftlicher Spezialisierungen weiss der Mensch heute zudem genau, welche Pflanzen welche N├Ąhrstoffe ben├Âtigen. Darauf kann eine moderne Gemeinschaft in einer individuellen Weise zur├╝ckgreifen, so dass dar├╝ber nicht nur die M├Âglichkeiten einer gemeinsamen Feldbewirtschaftung innerhalb einer konkreten Nachbarschaft, sondern auch verschiedene Kombinationen einer einfachen Gartenwirtschaft, eines Kleinbauerntums und einer gro├čfl├Ąchigen Ackerwirtschaft f├╝r z.B. Kartoffeln umgesetzt werden k├Ânnen. So vermag jede Gemeinschaftsbildung dir f├╝r sie jeweils g├╝nstigste Mischung der Selbstversorgung erreichen.

Insbesondere f├╝r einen biologischen Fleischgenuss sollte sich der Mensch dabei vor Augen halten, dass die moderne Massentierhaltung unter Anderem auch H├╝hner durch Kraftfutter, Antibiotika und Hormone derart k├╝nstlich aufzieht, dass ein ├╝bernat├╝rlicher Zuwachs an Fleisch entsteht, der durch ein gleichzeitig unterentwickelt bleibendes Skelett nicht im biologischen Sinne getragen werden kann. Eine derartige "effektive" Vergewaltigung von Leben beinhaltet in der Regel auch, dass die Tiere ├╝ber ihre kurze Lebensperiode von ca. 30 Tagen hinweg st├Ąndig auf ihrem eigenen Kot leben m├╝ssen. Notwendig wird dar├╝ber der moderne Massenkonsum von Fleisch nicht nur f├╝r die Tiere zu einer ungl├╝ckliche Angelegenheit, da der moderne "Verbraucher" die Geschichte der Nahrung auf seinem Teller vollst├Ąndig ignorieren muss, damit ihm nicht der Appetit vergeht. Hier stellt sich auch die grunds├Ątzliche Frage, wie gesund und erfreulich eine Nahrung von vergewaltigten Tieren grunds├Ątzlich sein kann.

Eine biologische L├Âsung der Fleischfrage l├Ąsst sich vor allem durch eine freiwillige Beschr├Ąnkung aller auf einen Sonntagsbraten erreichen, da hierf├╝r eine biologische Kleintierhaltung ausreichend ist, f├╝r die man sicher stellen kann, dass die Tiere ein gl├╝ckliches und gesundes Leben hatten. Ein Sonntagsbraten, der allen Mitgliedern der Gemeinschaft einen ungetr├╝bten Fleischgenuss erm├Âglicht, kann sich innerhalb einer biologischen Gemeinschaft zu einem Familien-Feiertag entwickeln, auf den sich alle Familienmitglieder gleicherma├čen freuen, so dass hier die Regel eines "weniger ist mehr"greifen kann. Ein zus├Ątzlicher Lohn besteht dabei dabei darin, dass eine biologische Gemeinschaft stolz darauf sein kann sich selbst auch ohne eine Versklavung von Leben zu organisieren.

Eine ├Ąhnliche biologische Betrachtungsweise ist auch f├╝r andere Produkte der Hauswirtschaft sinnvoll. Vor allem das Meer als dem Symbol der rigorosen menschlichen Verschmutzung der Umwelt macht deutlich, dass der Mensch nur zu seinem Vorteil handeln kann, wenn er auf alle Kunstprodukte so weit wie m├Âglich verzichtet und vor allem nat├╝rlich abbaubare Rohstoffe wie z.B. Holz zum Einsatz bringt. Da der Mensch aus Holz viele K├╝chenhilfsartikel und andere Haushaltswaren des t├Ąglichen Gebrauchs herstellen kann ist eine F├Ârderung des ├Ârtliches Handwerks sowohl f├╝r die Sicherstellung eines biologischen Haushalts als auch f├╝r das Ziel einer nat├╝rlichen Souver├Ąnit├Ąt einer Gemeinschaft von hohem Wert. Indem sich verschiedene Kooperativen f├╝r das Handwerk und andere biologische Werkst├Ątten ausbilden vermag eine Gemeinschaft mit heutigen Mitteln auch die Produktion von biologisch abbaubaren Kunststoffen f├╝r Lebensmittelverpackungen selbst├Ąndig zu organisieren, um sich auf diese Weise nach und nach eine fundierte und autarke, biologische Hauswirtschaft innerhalb der Gemeinschaft zu erarbeiten.

Sobald es einer Gemeinschaft gelungen ist, eine grundlegende hauswirtschaftliche Selbstversorgung zu organisieren, vermag die Gemeinschaft auch eine innere ideologische Trennung zwischen einer essentiellen Hauswirtschaft und einer relativ verzichtbaren Luxuswirtschaft zu vollziehen. Dies hat neben einer ideologischen Best├Ąrkung der biologischen Souver├Ąnit├Ąt einer Gemeinschaft auch den Vorzug, neben einer nationalen W├Ąhrung auch eine eigne ├Ârtliche Tauschw├Ąhrung f├╝r die Hauswirtschaft zum Einsatz bringen zu k├Ânnen, um auf diese Weise die nat├╝rliche Souver├Ąnit├Ąt und Unabh├Ąngigkeit so weit zu vertiefen, dass eine gewisse Resilienz (Widerstandskraft) gegen Krisen entsteht.

Eine der fragw├╝rdigsten Konstitutionen der modernen Herren-Sklaven-Kultur ist die Umsetzung einer privatisierten Dollar-Weltleitw├Ąhrung, da hierdurch eine kapitalistische Schuldreligion entstanden ist, die bis heute unsichtbare Gitterst├Ąbe f├╝r ein weltweites Kulturgef├Ąngnis erzeugt. Letztlich ist Geld ein virtuelles Produkt mit dem wesentlichen Vorteil, als ein neutrales Tauschmittel fungieren zu k├Ânnen, so dass ein Bauer, der ├äpfel hat und einen Hammer ben├Âtigt, nicht erst lange nach einem Werkzeugmacher suchen muss, der gerade ├äpfel ben├Âtigt, sondern seine ├äpfel an Jedermann verkaufen kann, um dann mit dem eingenommenen Geld zum Werkzeugmacher zu gehen. Geld stellt daher ein neutrales Tauschmittel dar, das kein Ablaufdatum besitzt, so dass der Mensch damit sowohl sofort tauschen oder Tauschoptionen ansammeln kann.

Aus diesem Gemeinschaftsinstrument des Tausches l├Ąsst sich kein biologischer Grund daf├╝r ableiten, weshalb eine Geldw├Ąhrung nicht im Gemeinschaftsbesitz sondern in einem Privatbesitz sein sollte. Es gibt daher auch keine biologische Rechtfertigung daf├╝r, dass der moderne "liberale" Kapitalismus zu einer privaten Schuldreligion von Banken geworden ist, die notwendig zu k├╝nstlichen Finanzg├Âttern erhoben werden. Indem der Mensch seine Sachwerte als Sicherheit einsetzt, damit Banken aus dem Nichts virtuelles Geld in Form von Schulden konstituieren k├Ânnen, unterliegt der Kreditnehmer vor allem einer Pfr├╝nde der Gelderschaffung, die den Inhaber der Pfr├╝nde (Privatbanken) notwendig zum absoluten Herrscher konstituiert.

Biologische Gemeinschaften, die ihre Hauswirtschaft souver├Ąn durch eine komplement├Ąre W├Ąhrung organisieren, reduzieren die Brisanz dieser grunds├Ątzlich fragw├╝rdigen Konstitution des modernen Finanzsystems. Komplement├Ąre W├Ąhrungen, die wie der Chiemgautaler heute f├╝r eine biologische Souver├Ąnit├Ąt einer Gemeinschaft zum Einsatz kommen, k├Ânnen entweder greifbar oder aber durch eine reine Buchf├╝hrung organisiert werden. Niemand ist dar├╝ber in grunds├Ątzlichen Fragen einer biologischen Selbstorganisation unbedingt auf eine Weltw├Ąhrung, auf Rohstoffb├Ârsen und andere ""liberale"  Erfindungen der modernen "Kultur" angewiesen. Voraussetzung dazu ist jedoch, dass eine Gemeinschaft eine biologische Souver├Ąnit├Ąt in der Hauswirtschaft erreicht und eigene zus├Ątzliche Tauschmittel zum Einsatz bringen kann.

Da eine demokratische Gemeinschaft mit 50.000 Menschen nicht ohne eine gewisse b├╝rokratische Verwaltung und Organisation auskommt, stellt sich die Frage nach einer Finanzierung f├╝r eine solche Verwaltung. Ein tieferer Blick in die Geschichte macht dabei deutlich, dass die Einkommenssteuer, wie sie dem B├╝rger heute normal erscheint, erstmals 1914 in Amerika durch einen fragw├╝rdigen Verfassungszusatz durchgesetzt wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt stand weder eine Einkommens- noch eine Kopfsteuer ernsthaft zur Diskussion, da das Recht des Menschen auf seine nat├╝rliche Souver├Ąnit├Ąt bis dato in hohem Ansehen stand. Die gleiche Fragw├╝rdigkeit ergibt sich auch bez├╝glich einer sogenannten Grundsteuer, durch welche sich der heutige Obrigkeitsstaat im Sinne eines Feudalismus ein letztes Eigentumsrecht auf allen Grund und Boden seines Hoheitsgebietes ausnimmt. Eine naturnahe Steuererhebung beschr├Ąnkt sich traditionell auf das Gewerbe und den Verbrauch, so dass Steuern auf Betriebsgewinne, auf Rohstoffe, auf Produkte und auch eine Mehrwertsteuer noch als naturvertr├Ąglich zu erachten sind. Auch in den nat├╝rlich sich organisierenden "primitiven" Gemeinschaften wird in der Regel ein Teil der "privaten" Jagdbeute an die Gemeinschaft zugunsten einer nat├╝rlichen Gemeinschaftsversicherung abgegeben.

Indem eine biologische Gemeinschaft zwischen einer Hauswirtschaft und einer Luxuswirtschaft unterscheidet, um alle Produkte f├╝r eine Hauswirtschaft niedrig, die Produkte einer Luxuswirtschaft dagegen hoch zu besteuern, entsteht eine Steuerstruktur, die jedes Gemeinschaftsmitglied nachvollziehen und akzeptieren kann. Eine solche Akzeptanz ist insofern wichtig, da f├╝r eine Steuerehrlichkeit innerhalb einer biologischen Gemeinschaft wiederum vor allem die soziale Kontrolle auf Gegenseitigkeit der wesentliche Steuer-Garant sein muss, damit eine gemeinschaftliche Steuer-Verwaltungsarbeit auf das unbedingt Notwendige beschr├Ąnkt werden kann.

Keine Gemeinschaft kommt heute im Sinne einer nat├╝rlichen Verteidigung gegen eine ├╝bernat├╝rliche ABC Waffentechnik an, so dass die Existenz dieser Waffen dem Menschen einen grunds├Ątzlichen Fatalismus in der Verteidigungsfrage aufzwingt. F├╝r eine biologische Gemeinschaft bedeutet dies den bewussten Verzicht auf ├╝bernat├╝rliche Verteidigungsma├čnahmen und einer insgesamt konsequenten Orientierung an biologischen Modalit├Ąten. Hierzu gibt uns vor allem die "Germanica" von Tacitus (ca. 100 n. Chr.) f├╝r die milit├Ąrischen Gepflogenheiten der fr├╝hen Germanen einen moralischen Anhalt, da durch die Germanica deutlich geworden ist, dass ein fr├╝her Germane f├╝r nichts und niemanden im Stechschritt marschiert w├Ąre. F├╝r den fr├╝hen Germanen war die Teilnahme an einem Kampf stets eines pers├Ânliche Entscheidung, die unter der Ber├╝cksichtigung der sozialen Beziehungen zur eigenen Familie, zur Sippe und zu den pers├Ânlichen Kameradschaften getroffen wurde. Da die Germanen gemeinhin f├╝r ihre Tapferkeit und Tatkraft gef├╝rchtet waren, hatte diese Entscheidungsfindung nichts mit Angst zu tun, sondern vielmehr mit dem Bewusstsein, dass jeder Krieg eine schwerwiegende Entscheidung einfordert. Der Germane konnte sich f├╝r diese Entscheidung nicht wie der R├Âmer hinter dem Argument einer drohenden absolutistischen Autorit├Ąt oder hinter der Ideologie einer Selbstlosigkeit f├╝r eine "h├Âhere" Idee verstecken.

Auch f├╝r den Fall einer kriegerischen Gefahr im Verzug bleibt in einer biologischen Gemeinschaft die soziale Kontrolle auf Gegenseitigkeit ma├čgeblich, wobei jedes Mitglied die pers├Ânliche Entscheidung zur Teilnahme am Kampfgeschehen treffen muss. F├╝r eine dazu notwendige Verteidigungsf├Ąhigkeit des Einzelnen sind entsprechende Kooperativen die beste L├Âsung, da hierbei auf der Grundlage der pers├Ânlichen Ehre eine regelrechte milit├Ąrische Ausbildung innerhalb der eigenen Gemeinschaft organisiert werden kann, die biologisch konform bleibt.

An dieser Stelle wird bereits deutlich, dass es f├╝r jeden Organisationsaspekt einer demokratischen Gemeinschaft einfache, biologische L├Âsungsgrundlagen gibt, die dem Betrachter vor allem dann einleuchten, wenn er aufh├Ârt in absolutistischen Kategorien zu denken. In einer biologischen Gemeinschaft muss der Einzelne nicht gezwungen werden an den notwendigen Ma├čnahmen einer nat├╝rlichen Selbstverwaltung teilzunehmen, da es keine absolutistischen ├ämter gibt, die diese nat├╝rliche Gemeinschaftsaufgabe des Einzelnen erzwingen k├Ânnten. Die aktive nat├╝rliche Teilnahme des Einzelnen an allen Prozessen seiner eigenen Gemeinschaft erm├Âglicht es einer Gemeinschaft daher in einer grundlegenden Weise absolutistische Entwicklungen weitestgehend zu verhindern und relative L├Âsungen der Freiwilligkeit auf der Basis einer nat├╝rlichen Ehre zu f├Ârdern.

Eine demokratische Gemeinschaftsverwaltung hat vor allem die zentrale Aufgabenstellung, innerhalb der Gemeinschaft f├╝r einen nat├╝rlichen Ausgleich von Sicherheit und Freiheit zu sorgen. Dazu ben├Âtigt jedes Mitglied der Gemeinschaft eine klar verst├Ąndliche Regelordnung, die durch eine Volksabstimmung ihre grunds├Ątzliche Legalit├Ąt im Sinne einer Verfassung erh├Ąlt. Eine solche relative Regelordnung ist mit der Konstitution einer absolutistischen Autorit├Ąt f├╝r eine Umsetzung der Regelordnung nicht vereinbar. So kann sich ein Beamter auf das vom Volk beschlossene Regularium f├╝r alle berufen, muss dabei jedoch stets die allgemeinen Naturrechte des Menschen ber├╝cksichtigen.

Im Namen des Volkes zu handeln bedeutet daher stets auch im Interesse des Einzelnen zu handeln. Ein biologisch sich organisierendes Volk hat kein Interesse daran, einen Mitmenschen ins Gef├Ąngnis zu bringen. Daher ben├Âtigt der Beamte und auch ein Politiker ein gewisses Fingerspitzengef├╝hl, welche L├Âsung in welchem Fall f├╝r die Aufrechterhaltung einer biologischen Gemeinschaftsordnung sinnvoll bzw. notwendig ist. Denn nat├╝rlich kann man einen Dieb nicht einfach laufen lassen, will man nicht die Diebstahldelikte in der Gemeinschaft legalisieren. Eine gewisse offizielle Besch├Ąmung f├╝r einen Dieb zu inszenieren ist daher als eine notwendige Ma├čnahme im Sinne der Gemeinschaft zu verstehen. Eine derartige Besch├Ąmung hat innerhalb einer biologischen Gemeinschaft in der Regel eine weit st├Ąrkere und nachhaltigere Wirkung als eine unpers├Ânliche Geld- oder Haftstrafe.

In Bezug auf die Gestaltung der Rechtsprechung innerhalb einer demokratischen Gemeinschaft, ist die Entwicklung der Rechtsgeschichte bez├╝glich einer Legalisierung der Sklaverei von besonderem Interesse. Erstmals wurde die Sklaverei im r├Âmischen Reich in ein konkretes und ausf├╝hrliches Rechtssystem integriert. Da den R├Âmern durchaus bewusst war, dass die Sklaverei widernat├╝rlich ist, so dass die Sklaverei auch nicht direkt in das r├Âmische Rechtssystem aufgenommen werden konnte, erfand man eine neue Rechtsgrundlage mit der Grundregel "positives Recht vor nat├╝rlichem Recht". Durch eine derartige Rechtsgrundlage kann ein Staat bis heute jedes Naturrecht des Menschen durch eine "kreative" Rechtssetzung au├čer Kraft setzen. Notwendig sind dar├╝ber auch die allgemeinen Menschenrechte bis heute ein zahnloser Tiger geblieben. Erst wenn daher eine moderne demokratische Gemeinschaft die g├Ąngige "Rechtsgrundlage" der Herren-Sklaven-Kultur umdreht, so dass die biologische Rechtsgrundlage "nat├╝rliches Recht vor "positiven" Recht dar├╝ber entsteht, muss sich der Einzelne einer biologischen Gemeinschaft um "sein gutes Recht" keine Sorgen machen.

Auch wenn Vieles hier nicht angesprochen wurde, was in einer biologischen Gemeinschaftsgestaltung zu ber├╝cksichtigen und zu organisieren ist, so bieten die behandelten Thematiken grunds├Ątzliche Anhaltspunkte daf├╝r, wie sich der Mensch ganz bewusst an biologischen Vorgaben und Anhaltspunkten orientieren und zu einer insgesamt konstruktiven L├Âsung f├╝r die einzelnen Teilaspekte einer individuellen Gemeinschaft gelangen kann. Dabei gilt, dass selbst f├╝r Probleme, f├╝r welche viele moderne Menschen die Hoffnung auf eine L├Âsung bereits aufgegeben haben die Grundregel gilt, dass ein Problem immer erst dann zufriedenstellend gel├Âst werden kann, wenn es in seiner Beschaffenheit in einer ausreichenden Weise verstanden worden ist.

4. Notwendige Lernschritte auf dem Weg zu einer biologischen Demokratie

Die Umsetzung einer biologischen Demokratie erfordert vom modernen Menschen in einer grunds├Ątzlichen Weise den Verzicht auf alle absolutistischen Ideologien und Kultureinrichtungen, die heute durch ein indirektes Gewaltdiktat alles verwertbare Leben versklaven. Da ein absolutistisches Machtstreben in einer grunds├Ątzlichen Weise nicht mit einem relativen Universum vereinbar ist, kann der Einzelne heute nicht l├Ąnger irgendwelche Kompromisse zugunsten einer Herren-Sklaven-Kultur eingehen, die sich nicht zwangsl├Ąufig langfristig gegen ihn selbst richten. Jede Stunde, in der sich heute ein Mensch selbst beschwichtigt und sich dazu auffordert ruhig zu bleiben, wird mit seinem stillen Einverst├Ąndnis miturs├Ąchlich daf├╝r, dass heute jede Stunde 1000 Tonnen neues Plastik in die Weltmeere einwandern, um dort alles Leben nachhaltig zu vergiften. Wer hier├╝ber nicht erkennen kann oder will, dass die aktuellen Regierungen eine biologische Zurechnungsf├Ąhigkeit aufgegeben haben, um mit allen denkbaren und undenkbaren Mitteln das Ziel einer absolutistisch-kapitalistischen Weltordnung zu erreichen, der vers├╝ndigt sich notwendig indirekt gegen alles Leben.

Ein wichtiger Lernschritt f├╝r den modernen Menschen besteht daher darin, zu unterscheiden, ob ein menschliches Verhalten oder ein Sachverhalt als nat├╝rlich, relativ und gesund oder aber als ├╝bernat├╝rlich, absolutistisch und ungesund zu bewerten ist. Eine solche F├Ąhigkeit setzt voraus, dass der Einzelne auch sein eigenes "normales" Denken auf den Pr├╝fstand stellt, um seine ererbten Ideologien und Anschauungen auf ihren biologischen bzw. konstruktiven Gehalt hin zu ├╝berpr├╝fen. Vor allem die geschichtliche Erkenntnis, dass auch der Sklave in einer hartn├Ąckigen Weise an der Herren-Sklaven-Kultur festh├Ąlt, erfordert den bewussten und forcierten Entschluss einer autarken Selbstpr├╝fung. Indem der Mensch dar├╝ber immer klarer zwischen einem gesunden, nat├╝rlichen und einer krankhaften, ├╝bernat├╝rlichen Verhalten unterscheiden lernt, entsteht in ihm auch die klare und starke Erkenntnis, dass nur soziale und symbiotische Beziehungen f├╝r die menschliche Selbstorganisation auf Dauer akzeptabel sind.

Besondere Aufmerksamkeit auf dem Weg der Selbstpr├╝fung verdient die bewusste Unterscheidung einer nat├╝rlich konstruktiven und einer ├╝bernat├╝rlich destruktiven Religion. Hat der Mensch in seiner fr├╝hen Entwicklung noch die besonderen Begabungen der Tiere und Pflanzen verehrt, um dar├╝ber auch in einer grunds├Ątzlichen Weise das Leben zu verehren und zu respektieren, so ist durch die Ausbildung einer Herren-Sklaven-Kultur der Glaube an einen absolutistischen Gott entstanden, der vom Menschen eine absolute Demut, einen absoluten Gehorsam und eine absolute Unterwerfung bzw. die Aufgabe der nat├╝rlichen Souver├Ąnit├Ąt verlangt. Eine dar├╝ber stattfindende absolute Aufwertung eines himmlischen Reiches hat zu einer absolutistischen Abwertung der irdischen Natur gef├╝hrt. Dar├╝ber l├Ąsst sich vor allem ermessen, dass sich die Lebensauffassung von Menschen erheblich unterscheiden kann, wobei der Glaube die Grundlage und damit auch der Vater aller jeweiligen Gedanken, Emotionen und Handlungen eines Menschen wird. Durch diese im Grunde profane Feststellung wird erkennbar, dass ein Mensch stets in einer besonderen Weise darauf achten muss, was und welchen Vorstellungen er seinen Glauben schenkt.

Grunds├Ątzlich l├Ąsst sich sagen, dass ein Mensch nicht gut darin beraten ist, "l├Ąsslich" und "liberal" mit seinem Glauben umzugehen. Die Entstehung der Sklaverei und ihr bis heute andauernder Fluch f├╝r eine relative Unf├Ąhigkeit des Menschen, sich biologisch zu organisieren, verdeutlicht, welche destruktive Konsequenzen ein widernat├╝rlicher und ├╝bernat├╝rlicher Glaube haben kann. Es ist daher f├╝r den Menschen ratsam, dass er seine Glaubensvorstellungen regelm├Ą├čig durch das wissenschaftliche Prinzip der h├Âchsten Wahrscheinlichkeit und durch ein Prinzip der h├Âchsten Unbedenklichkeit ├╝berpr├╝ft.

Wir wissen heute, dass der Mensch im Lauf seiner Geschichte viele schreckliche Dinge getan hat, nicht weil der Mensch ein schlechtes Wesen w├Ąre, sondern weil er dabei jeweils entsprechende Glaubensvorstellungen umgesetzt hat. Ein klares Beispiel f├╝r ein solches Verhalten waren die Hexenverbrennungen des Mittelalters. Auch wenn es keine angenehme Erkenntnis ist, so ist es doch wichtig f├╝r den modernen Menschen die Tatsache anzuerkennen, dass ein Mensch durch ein bestimmtes Glaubenskonstrukt sehr leicht in ein falsches Verhaltensschema gef├╝hrt werden kann. Insbesondere absolutistische Vorstellungen k├Ânnen dem Menschen zu einer Achillesverse f├╝r die Ausbildung eines fanatischen Denkens werden, das umso gef├Ąhrlicher wird, je weniger der Betreffende sich ├╝ber seinen ├╝bernat├╝rlichen Agitationsmodus im Klaren ist.

Ein weiterer wichtiger Lernschritt f├╝r den modernen Menschen betrifft den Umgang mit der menschlichen Sexualit├Ąt. Dies wird vor allem durch die wissenschaftliche Analyse der sogenannten Nymphomanie deutlich, die vor allem davon gepr├Ągt ist, dass die nat├╝rliche Schamhemmung des Menschen nicht mehr greift. Schamlosigkeit ist daher f├╝r den Menschen eine grunds├Ątzliche Gefahr, die nicht nur f├╝r die Entstehung einer weiblichen Nymphomanie und einer m├Ąnnlichen Sexsucht, sondern auch f├╝r die Ausbildung perverser sexueller Neigungen eine ausschlaggebende Rolle spielt. F├╝r die Wirkungen einer akuten Schamlosigkeit spielt es keine Rolle, ob ein Herrenmensch die Scham seiner Sexsklavin grunds├Ątzlich f├╝r nichtig erkl├Ąrt, um sich seiner Sklavin jederzeit sexuell bedienen zu k├Ânnen, ob eine professionell schamlose Prostitution umgesetzt oder ob der Mensch "liberale" sexuelle Signale f├╝r die Steigerung einer Absatzwirtschaft einsetzt. Stets entstehen durch direkte und ungehemmte sexuelle "Botschaften" "durchschlagende" Wirkungen f├╝r alle Beteiligten.

Wenn wir uns die menschliche Natur eingehend vor Augen f├╝hren, dann finden wir darin die zentrale Aufgabe, eine 18 j├Ąhrige Reifezeit der Kinder innerhalb einer ganzheitlichen k├Ârperlichen, emotionalen und geistigen Entwicklung zu organisieren. Anders als im Tierreich macht der intensive Reifeprozess des Kindes f├╝r den Menschen eine besondere Familienorganisation notwendig, f├╝r die sowohl die Mutter als auch der Vater eine wichtige Rolle spielen. Damit eine Familie ihre innere und ├Ąu├čere Selbstorganisation erfolgreich meistern kann, ben├Âtigt Sie wie jede Lebensorganisation eine besondere ideologische Schutzmembran. Eine "liberale" Sexualit├Ąt ist jedoch durch ihre Durchschlagskraft durchaus in der Lage, die wichtige Schutzmembran einer Familie empfindlich zu verletzen, indem Sie direkt in den Intimbereich einer Familie vordringt. Da wir die menschliche Sexualit├Ąt als ein Instrument der intensiven Belohnung f├╝r den famili├Ąren Zusammenhalt begreifen k├Ânnen, ist ein "liberaler" sexueller Eingriff in die Familie als grundlegend destruktiv und pervers zu begreifen. F├╝r eine biologische Gemeinschaft ist die Familie daher "heilig" und wird vor jeder "Liberalisierung" der Sexualit├Ąt moralisch dar├╝ber gesch├╝tzt, dass eine "liberale" Sexualit├Ąt, die heute zu einer "normalen" Genuss- und Unterhaltungsdroge instrumentalisiert worden ist, eine allgemeine ├ächtung erf├Ąhrt.

An den Symptomen der modernen Kultur zeigt sich in der langfristigen Perspektive, dass eine "liberale" Sexualit├Ąt in der Lage ist, die zwischenmenschlichen Beziehungen nachhaltig zu verkr├╝ppeln, da der sexualisierte Mensch zu oft an "das Eine" denkt und dar├╝ber derart auf sexuelle Themen fixiert bleibt, dass alle anderen Aspekte einer ganzheitlichen nat├╝rlichen Beziehung unterbelichtet bleiben. Wir finden in der Natur des Menschen zwei durchschlagende, nahezu absolutistische Verhaltensprogramme vor, die Panik und die Sexualit├Ąt. Beide Sonder-Verhaltensprogramme sind davon gepr├Ągt, dass das normale Vernunftdenken des Menschen vor├╝bergehend aussetzt, um einem affektiven Handeln Platz zu machen. Bleibt ein Mensch daher dauerhaft sexualisiert, so f├╝hrt dies zu einer Abnahme seiner normalen Denkf├Ąhigkeit und leitet einen Prozess des schleichenden Verfalls der Vernunft ein.

Bis heute sind in den unteren Volksschichten der modernen Kultur eigene Denkkonstitutionen entstanden, die sich durch eine symptomatisch "liberale" Schamlosigkeit, Respektlosigkeit und Gleichg├╝ltigkeit auszeichnen und die Sexualit├Ąt in einer grunds├Ątzlichen Weise zum Gegenstand einer gewaltsamen Manipulation degradieren. Der moderne "Slang" eines "fuck you" macht dabei deutlich, dass eine sich dar├╝ber entwickelte sexualisierte Sprache nicht wie die nat├╝rliche Sexualit├Ąt auf eine Sch├Âpfung von Leben ausgerichtet ist, sondern auf Feindschaft und Zerst├Ârung abzielt.

Es ist daher wichtig, dass der Mensch mit seiner Sexualit├Ąt nicht leichtfertig umgeht und sie als eine durchschlagende Kraft respektiert, die entweder zum Segen oder zum Fluch f├╝r eine Familie in die Wirkung kommen kann. Vor allem die nat├╝rliche Scham erf├╝llt f├╝r die Familie eine wichtige Schutzfunktion, so dass der moderne Mensch eine "Liberalisierung" der Sexualit├Ąt durch eine kapitalistische "sex sells" Kommerzialisierung nicht einfach hinnehmen kann, ohne sich damit selbst zu sch├Ądigen. Die moderne Herren-Sklaven-Kultur hat seit den 60iger Jahren eine von Natur aus intime Sexualit├Ąt in die ├ľffentlichkeit gezerrt, um f├╝r das moderne Kultursystem eine k├╝nstliche Motivationsdroge zu erschaffen. Wie wir heute wissen, vermag alleine die Abbildung einer nackten Frau im Gehirn des Mannes einen deutlichen Reaktionsimpuls von elektrischer Art auszul├Âsen. Auch diese "banale" Feststellung muss bedenklich stimmen, da hier in den letzten Jahrzehnten eine "ganz normale" sexuelle Dauermanipulation des Mannes durch eine entsprechende Medienarbeit stattgefunden hat, die f├╝r die moderne Familienbildung deutliche Folgeerscheinungen forciert.

Wie die moderne Forschung festgestellt hat, unterscheidet sich das Denken von Mann und Frau durch besondere nat├╝rliche Vorlieben. Eine Frau ist von Natur aus auf eine soziale Familien-Innenpolitik ausgerichtet und verweilt daher bevorzugt in der Gegenwart um f├╝r die Aufrechterhaltung eines sozialen Familien- und Gemeinschaftsfriedens sorgen zu k├Ânnen. Der Mann hingegen praktiziert gerne ein r├Ąumliches und berechnendes Denken, so dass sich der Mann gerne mit der Vergangenheit und der Zukunft besch├Ąftigt, um durch eine ausf├╝hrliche Analyse von Ideen eine m├Âglichst praxisnahe Umsetzung dieser Ideen vorzubereiten. Eine Kultur, die den Mann best├Ąndig mit sexuellen Impulsbildern befeuert, um dar├╝ber notwendig das Denken des Mannes auf "das Eine" zu konzentrieren, reduziert notwendig auch das praxisorientierte m├Ąnnliche Planungsdenken. Eine solche Entwicklung f├Ârdert nicht nur eine einseitige weibliche Deutungshoheit in der Kultur sondern f├╝hrt zu einer relativen Blindheit des Menschen f├╝r die langfristigen Konsequenzen seines Verhaltens.

Bereits den Griechen war deutlich geworden, dass eine "liberalisierte" Sexualit├Ąt das weibliche Verhalten ver├Ąndern und in eine bodenlose Destruktivit├Ąt f├╝hren kann. So zeugen die griechischen Mythen der Sirene, der Medusa und der Hydra von einer Warnung vor der allzu "liberalen" Frau. Vor allem im Mythos der Sirene kommt dabei die Weisheit zum Ausdruck, dass eine "liberalisierte" weiblichen Lockung f├╝r einen Mann eine unwiderstehliche Wirkung zeitigen kann. Nicht ohne Grund hat sich Odysseus daher an einen Mast anbinden lassen, um dem Gesang der Sirenen lauschen zu k├Ânnen. Ein leichtfertiges Spielen mit der menschlichen Sexualit├Ąt ist daher vor allem f├╝r den Mann als ├╝beraus gef├Ąhrlich einzusch├Ątzen. Daher darf sich auch der moderne Mensch hier nicht leichtfertig selbst ├╝bersch├Ątzen, will er nicht nachhaltige destruktive Konsequenzen f├╝r seine Existenz generieren.

F├╝r die Kinder bedeutet eine nach absoluter Kontrolle und Macht strebende Mutter ein ernsthaftes Problem, da die Natur des Kindes vor allem in den ersten Lebensjahren vollst├Ąndig von seiner Mutter abh├Ąngig ist. Daraus erw├Ąchst der Mutter eine nahezu allm├Ąchtige Stellung, die sich durch eine entsprechende Manipulation der Kinder so weit aufrecht erhalten l├Ąsst, dass der nat├╝rliche Reife- und Abl├Âseprozess der Kinder effektiv behindert wird. Der modernen Frau steht daher nicht nur ein sexuelles Machtinstrument zur Verf├╝gung, sonder auch die soziale Macht, sowohl ihre Kinder als auch ihre M├Ąnner in einem stetigen Zustand einer kindlichen Unverantwortlichkeit zu halten, wodurch den Betroffenen eine destruktive weil regressive "Sehnsucht" nach Geborgenheit entsteht, die stets auch die absolute Macht der Frau und Mutter akzeptiert. Diese enorme Machtf├╝lle, die eine moderne Frau auf sich vereinen kann, ist vor allem durch eine 68er Emanzipationsbewegung unterst├╝tzt und durch eine neue G├Âttinnen-Religion best├Ąrkt worden. Die absolute und bedingungslose Verherrlichung der Frau als einer Folge dieser emanzipatorischen Entwicklungen ist bis heute in einer gewissen Weise "normal" geworden und beschert der Frau bis heute eine unhinterfragte soziale Deutungshoheit. M├Ąnner und Kinder, die eine Frau bedingungslos verehren bleibt notwendig daf├╝r sehbehindert, dass sie den gro├čen Anteil der modernen Frau f├╝r eine kapitalistische Konsumreligion nicht begreifen, die langsam aber sicher in die Vergiftung der irdischen Natur und in die Selbstvergiftung des Menschen f├╝hrt. Die moderne Kultur hat im Zuge einer ganzheitlichen Sexualisierung der modernen Kultur die kapitalistische mit der feministischen Religion verschmolzen, so dass durch diese Potenzierung einer widernat├╝rlichen Willk├╝r die erhebliche Gefahr f├╝r den Menschen entstanden ist, sich zu Tode zu am├╝sieren und zu konsumieren.

Ein weiterer schwieriger Lernschritt f├╝r den modernen Menschen auf dem Weg zu einer biologischen Demokratie liegt in einer sorgf├Ąltigen Bereinigung des pers├Ânlichen Weltbildes, das durch eine komplizierten Kindheit in einer Herren-Sklaven-Kultur gepr├Ągt wurde. Eine solche Korrektur findet weniger durch die Aufarbeitung von extremen kindlichen Erlebnissen als vielmehr durch eine bewusste Korrektur der "selbstverst├Ąndlichen" Normen einer Herren-Sklaven-Kultur statt, die der Einzelne als Kind wie von selbst durch den Lernprozess der Nachahmung ├╝bernommen hat. Da ein Kind noch nicht die F├Ąhigkeit besitzt, ├╝ber die empathischen Lernschritte in seinem Leben nachzudenken, bleiben dem Menschen in der Regel die Widerspr├╝che zwischen der menschlichen Natur und zwischen einer widernat├╝rlich agierenden Herren-Sklaven-Kultur lange verborgen und wirken f├╝r das Verhalten des erwachsenen Menschen in einer prek├Ąren Weise aus.

Anders als die menschliche Natur, die nach einer relativen Ausgeglichenheit von Sicherheit und Freiheit strebt, f├Ârdert eine Herren-Sklaven-Kultur das Streben nach absoluter Sicherheit und nach absoluter Freiheit. Diese ├╝bernat├╝rliche Polarisation zeitigt innerhalb der Herren-Sklaven-Kultur notwendig st├Ąndige destruktive Konsequenzen f├╝r den Einzelnen, da der Mensch dabei stets ├╝bertreibt und dabei Allmacht-Fantasien und Ohnmacht-├ängste f├Ârdert. Die wesentliche sich daraus ergebende Erfahrung des Menschen ist dabei die Unertr├Ąglichkeit, die intensives Bed├╝rfnis nach "Erl├Âsung" nach sich zieht. ├ťbernimmt ein Kind den Glauben an eine Erl├Âserreligion und akzeptiert dar├╝ber einen propagierten absolutistischen und autorit├Ąren Gott, so schlie├čt sich ein ganzheitlicher ideologischer Teufelskreislauf. Indem ein Kind an eine grundlegende Schuld des Menschen gegen├╝ber Gott und an die Notwendigkeit eines absoluten Gehorsams glaubt, entwickeln Kinder sehr fr├╝hzeitig eine ├╝bernat├╝rliche Selbstdisziplin, um alle Konflikte mit absolutistischen Kulturautorit├Ąten zu vermeiden und die Hoffnung auf eine Erl├Âsung zu kultivieren.

Dieser regelrechte Anpassungsversuch der Kinder an eine Herren-Sklaven-Kultur f├╝hrt im Lauf der kindlichen Entwicklung zu einer Sammlung von besonderen Anpassungsstrategien und Vorsichtsma├čnahmen, die in einer daf├╝r ausgebildeten virtuellen Datenbank gesammelt und gespeichert werden. Diese von der modernen Psychologie als ├ťber-Ich bezeichnete Datenbank im Kind hat bereits Sandor Ferenczi - einer der ersten Psychoanalytiker im Kreise Freuds - als die Quelle aller psychischen Probleme des modernen Menschen bezeichnet. Dabei hat die Psychologie auch festgestellt, dass ein in der Kindheit ausgebildetes ├ťber-Ich durch die fortw├Ąhrende Ansammlung immer neuer Strategien der Anpassung mitunter zu einer derartig herausragenden Stellung in der Selbstorganisation des Erwachsenen kommt, dass eine rigide innere Verhaltensdiktatur durch das ├ťber-Ich entsteht.

Das ├ťber-Ich ist daher insgesamt als ein ├╝bernat├╝rlicher Ersatz f├╝r eine nat├╝rliche Ich-Organisation zu verstehen, so dass sich das ├ťber-Ich weder mit der Natur des Menschen, noch auch mit dem Wesen einer biologischen Demokratie vertr├Ągt und daher ein explizites und ├╝bernat├╝rliches Anpassungsprodukt einer Herren-Sklaven-Kultur bleibt. Dass der Mensch aus seiner 6000 j├Ąhrigen Sklaven- und Kriegsgeschichte bis heute die wesentlichen Lehren nicht ziehen konnte und trotz gewisser revolution├Ąrer Erfolge immer wieder zur Organisation einer Herren-Sklaven-Kultur zur├╝ckgekommen ist, liegt daher zu einem gewichtigen Anteil an der regelrechten Ausbildung einer widernat├╝rlichen ├ťber-Ich durch eine regelrechte Anpassung eines Kindes an eine Herren-Sklaven-Kultur.

Der wesentliche Initiator f├╝r die Ausbildung eines inwendigen ├ťber-Ich's ist und bleibt die regul├Ąre Erfahrung der Unertr├Ąglichkeit innerhalb einer Herren-Sklaven-Kultur. Eine solche Erfahrung kann bereits dar├╝ber entstehen, dass ein Mitmensch derart unertr├Ągliche Gedanken und Emotionen produziert, dass dem "naiven" Menschen dar├╝ber eine panische Reaktionen entsteht. Der menschliche Panikmodus ist davon gekennzeichnet, dass sich das normale Denken des Menschen abschaltet und sich der Betreffende auf eine augenblickliche Erl├Âsung der bedrohlichen Situation durch einen Angriff oder eine Flucht konzentriert. Hierbei entsteht vor allem dann eine bedr├╝ckende innere Not, wenn es sich beim Ausl├Âser der Panik um einen Elternteil oder um einen Arbeitgeber handelt, da der Betroffene dann weder angreifen noch fliehen kann, ohne sich einen erheblichen Schaden einzuhandeln. Vor allem in famili├Ąren und lebenswichtigen Beziehungen wirkt sich daher ein absolutistischer Mensch mitunter als eine H├Âlle f├╝r einen naiven Menschen aus, da sich kein Weg findet, die entstandene Panik wieder aufl├Âsen, ohne dass die Situation eskaliert. Kann sich ein Betroffener dar├╝ber nicht hinreichend von einer entstandenen Panik erl├Âsen, entsteht dem Betroffenen einer Dauerzustand einer latenten Panikanf├Ąlligkeit, die von der Psychologie als Hysterie bezeichnet wird.

Eine der wesentlichen Voraussetzungen f├╝r eine dauerhafte biologische Gemeinschaftsgestaltung ist daher die ├ächtung eines menschlichen Verhaltens, dass dazu angetan ist, einem Menschen die Erfahrung der Unertr├Ąglichkeit zu bescheren. In dieser Hinsicht ist eine gemeinsame F├╝rsorge und ein bewusster Zusammenhalt aller Erwachsenen einer biologischen Gemeinschaft notwendig, um vor allem f├╝r die Kinder der Kultur einen Schutz vor Unertr├Ąglichkeits-Erfahrungen zu organisieren. Die Unertr├Ąglichkeits-Erfahrung ist ein pures Gift f├╝r ein biologisches Gemeinschaftsleben, weil sie das Urvertrauen eines Menschen in das Leben, in die Gemeinschaft und in die zwischenmenschliche Beziehung vollst├Ąndig zersetzen und dar├╝ber autistische Entwicklungen beg├╝nstigen kann.

Die bewusste Reinigung von einer grunds├Ątzlich als psychopathisch einzustufenden Anpassung an die Herren-Sklaven-Kultur ist in der Regel auch f├╝r einen erwachsenen Menschen nicht ohne Weiteres zu bew├Ąltigen. Die Erfahrung der Unertr├Ąglichkeit zeitigt in der Regel einen schweren kindlichen Werdegang mit Erfahrungen von Schuldgef├╝hlen, Minderwertigkeitsgef├╝hlen und einem daraus erwachsenden Gef├╝hl von Hoffnungslosigkeit, so dass sich im Lauf des erwachsen Werdens eine schwerwiegende mentale Altlast entwickelt. Da der Einzelne diese Altlast in der Regel in der Verdr├Ąngung h├Ąlt und hartn├Ąckig zu besch├Ânigen sucht, kann sich ein Betroffener ohne ein ausreichendes Hintergrundwissen ├╝ber die Wirkungen der Herren-Sklaven-Kultur nicht hinreichend von dieser Last erl├Âsen. Vor allem die Anwendung der Schlussfolgerung von Theodor W. Adorno, dass es kein richtiges Leben im Falschen geben kann, vermag daher dem Einzelnen zu helfen die notwendige Entschlusskraft f├╝r eine konsequente Reinigung vom ideologischen Erbe der Herren-Sklaven-Kultur in Angriff zu nehmen und umzusetzen. Die Einsicht, dass jeder Kompromiss zugunsten einer absolutistischen Herren-Sklaven-Kultur kontraproduktiv ist, weil das Streben nach absoluter Macht und absoluter Kontrolle in einem relativen Universums notwendig in die Konsequenz einer biologischen Unzurechnungsf├Ąhigkeit f├╝hrt, kann dem Einzelnen entscheidend dabei helfen, sich selbst├Ąndig von der Last einer 6000 Jahre alten Herren-Sklaven-Kultur zu erl├Âsen und sich auf den Weg zu einer neuen biologischen Lebensgestaltung zu begeben.

 

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